Portal für Beschäftigte in der Kautschuk- und Kunststoffindustrie

Standort Deutschland

Musik macht Laune

Von der Platte in die Cloud: Die Musik-Industrie ist längst digital – macht aber etwas weniger Umsatz als früher

· Lesezeit 2 Minuten.

Viele kreative Jobs

Deutschland ist der viertgrößte Musikmarkt der Welt. 160.000 Menschen arbeiten dafür in rund 15.000 Unternehmen. Dazu zählen Veranstalter, Tonstudios, Verlage und Vermarkter sowie Menschen, die vom Verkauf von Instrumenten leben – und natürlich die Künstler selbst. Die Branche wächst, das hat positive Nebeneffekte auf andere Zweige wie Tourismus, Rundfunk, Technik und Equipment. 

Etwa ein Fünftel der deutschen Bevölkerung musiziert in der Freizeit, das sind rund 16 Millionen Menschen. Knapp 1.000  Musikschulen gibt es. Wie viele Branchen haben auch sie ein Nachwuchsproblem: Bis 2035 gehen rund 14.700 Lehrkräfte in Rente, sie fehlen etwa für Klavier- und Gitarrenstunde.  

Im Festival-Fieber

Viele Musikfestivals gibt’s schon 20 Jahre oder länger! Wie das Wacken Open Air, weltgrößtes Event für Metal-Fans. Nur ein Fünftel der Festivals ist kommerziell ausgerichtet. Ein Viertel spielt Klassik. Seit der Pandemie gab es viele Neugründungen, etwa für Elektro. 

Gut für Psyche und Produktivität

Weltweit hören 16- bis 74-Jährige im Schnitt 20 Stunden pro Woche Musik. Mehr als zwei Drittel halten das auch für wichtig für ihre psychische Gesundheit.

Musik macht gute Stimmung – der Effekt lässt sich nutzen. Eine Studie belegt, dass sich damit der Umsatz steigern lässt: Im Einzelhandel sind im Schnitt 8 Prozent mehr drin, in der Gastronomie 5 Prozent. Cooler Sound motiviert beim Sport und kann auch die Produktivität im Job steigern, wie Studien zeigen.
 

  • PDF